März

Glaubensabend zum Thema Tod.

 

Hirschau. (fdl) Rund 20 Personen waren der Einladung der Pfarreiengemeinschaft Hirschau-Ehenfeld gefolgt und nahmen am Vortrag des Pastoralreferenten Christoph Braun, vom Diözesanreferat „Gemeindecaritas“, im Pfarrheim teil. Das Thema hieß: Dem Tod Raum geben – dem Leben Tiefe schenken. Abschied nehmen und trauern gehören untrennbar zum Leben dazu. Der Vortrag wollte ermutigen, sich dieser Wirklichkeit zu stellen. Der Referent meinte: „Das Leben wird reicher, wenn wir es vom Ende her denken“. Früher war der Tod der Fixpunkt des Lebens. Man wollte ein gutes Leben führen, damit man nach dem Tod ein ewiges Leben hat. Der Verlust der Ewigkeit ist heute für viele Menschen nicht mehr wichtig. Viele Menschen haben heute keinen Bezug mehr zu Tod und Sterben, weil dies meistens nicht zuhause geschieht. Der Referent ging auf die Trauerphasen basierend auf dem Model von Elisabeth Kübler-Ross ein ( Leugnung, Wut, Verhandeln, Depression und Akzeptanz) und auf die drei Grundgesetze der Seele: 1. Es ist wie es ist, 2. was ist, darf sein, für das Vergangene danken, zum Kommenden ja sagen und 3. was sein darf, kann sich wandeln. Er informierte auch über die Christliche Patientenverfügung und die verschiedenen Möglichkeiten der Trauerbegleitung zum Beispiel durch Palliativ- und Hospizvereine und -organisationen. Zwischendurch wurden in Gesprächsrunden die verschiedenen Themenbereiche besprochen. Abschließend meinte der Referent: „ Vor dem Tod bereut man meistens nicht Dinge die man gemacht hat, sondern die Dinge die man nicht gemacht hat“.

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Pastoralreferent Christoph Braun sprach über das Thema: Dem Tod Raum geben – dem Leben Tiefe schenken.

 

Feuerwehr Ehenfeld gründet Kinderfeuerwehr.

 

Ehenfeld. (fdl) Zur Jahreshauptversammlung der Ehenfelder Wehr, im Pfarrsaal, konnte der Vorsitzende Berthold Maier 57 Mitglieder begrüßen, unter ihnen auch Kreisbrandrat Christof Strobl. Dem Bericht von Kassier Johannes Falk erfolgte die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft. Kommandant Christian Lenk erklärte, dass aktuell 80 Mitglieder aktiven Feuerwehrdienst leisten, unter ihnen 9 Frauen. Die Wehr wurde zu vier Einsätzen alarmiert. Bei 43 Übungseinheiten haben 346 Dienstleistende 504 Übungsstunden geleistet. Er freute sich, dass das neue Feuerwehrauto spätestens Ende Juli ausgeliefert wird.

2. Kommandant und Jugendleiter Klaus Schlosser dankte den aktuell 21 Jugendlichen, davon 12 Jungs und 9 Mädels, für ihre Aktivitäten bei insgesamt 45 Treffen der Jugendfeuerwehr.

Beide Kommandanten freuten sich über die sehr gute Zusammenarbeit mit der Hirschauer Wehr, bei den verschiedenen Übungen und Abnahmen.

Vorstand Maier hob bei seinem Rückblick das Heimatfest hervor. Die Wehr konnte sich am Tag des offenen Dorfes mit Hüpfburg und verschiedenen Fahrzeugen sehr gut präsentieren. Er dankte den Ortswehren aus Weiher, Massenricht und Steiningloh/Urspring, die mit der Feuerwehr Hirschau den ganzen Tag über die Parkplatzeinweisung übernommen hatten.

Jenny Falk stellte dann das Projekt „Kinderfeuerwehr“ vor. Aktuell gibt es 32 Kinderfeuerwehren, mit 660 Mitgliedern im Landkreis. Die Kinder von 6 bis 11 Jahren werden dabei altersgerecht und spielerisch an das Thema Feuerwehr und Brandschutz herangeführt. Die Gründung einer Kinderfeuerwehr wurde einstimmig beschlossen. Auch die dafür erforderliche Änderung der Satzung der FFW Ehenfeld e. V. erfolgte einstimmig.

Kreisbrandrat Strobl und die Vorstandschaft konnten dann vielen Aktiven ihre Abzeichen für die unterschiedlichen Prüfungen und Lehrgangsteilnahmen überreichen. Sie bedankten sich für die Bereitschaft ihre Freizeit zu opfern, stellten aber auch klar, dass man als Aktiver regelmäßig an Übungen und Schulungen teilnehmen muss.

Vor der Versammlung fand ein Gottesdienst in der Pfarrkirche für die verstorbenen Mitglieder statt.

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Viele Mitglieder wurden für ihre erfolgreiche Teilnahmen an Prüfungen und Lehrgängen geehrt. Dazu gratulierten: Stehend von li. Kommandant Christian Lenk, Vorstand Berthold Maier, Kreisbrandrat Christof Strobl, 2. von re. Jugendleiter und 2. Kommandant Klaus Schlosser und sitzend li. 2. Vorsitzende Selina Dorner.

 

Verabschiedungen bei Pfarrversammlung.

 

Rund 50 Personen folgten der Einladung zur Pfarrversammlung im Pfarrsaal. Im Mittelpunkt standen Verabschiedungen: Bereits vor Monaten wurde Barbara Dolles verabschiedet; ihre Aufgaben übernahmen Maria Überschaer (Blumenschmuck) und Carolin Himmler (Mesnerdienst). Zum Jahresende schied der langjährige Massenrichter Mesner Josef Kohl aus, seine Aufgaben übernahm Willi Fick. Aus dem Pfarrgemeinderat verabschiedet wurden Elisabeth Falk und Hubert Deichl (je 8 Jahre), Uschi Meier (20 Jahre) und Martina Allwang (34 Jahre). Pfarrer Johann Hofmann, Kirchenpfleger Joachim Winkler und PGR-Sprecherin Anita Falk dankten den Geehrten und überreichten Blumen und kleine Präsente.

Winkler berichtete über die Friedhofsrenovierung: Die Abnahme ist erfolgt, die Kosten bleiben voraussichtlich im Rahmen. Als Nächstes ist die Friedhofsmauer geplant, anschließend – je nach Kosten – der Weg an der Nordseite. In der Pfarrkirche steht die Reinigung und Renovierung der Orgel an (40.000–60.000 Euro); trotz Zuschuss sind Spenden erforderlich. Zudem bat Winkler um sparsamen Wassereinsatz beim Gießen der Gräber.

Zum Pfarrhaus erklärte Pfarrer Hofmann: Die Diözese Regensburg besitze ca. 8.000 Gebäude, viele würden nicht mehr benötigt; daher keine finanzielle Unterstützung mehr – die Pfarrei müsste Erhaltungskosten selbst tragen. Wie es mit dem Pfarrhof weitergeht, ist offen; die Kirchenverwaltung befindet sich in der Findungsphase. Berichte gaben außerdem: Christine Falk (Kirchenrechnung), Martina Allwang (Pfarrbücherei), Gemeindereferentin Barbara Schlosser (Ministranten, derzeit 28; nur drei Neuzugänge in zwei Jahren, Tendenz fallend) sowie Anita Falk zum Kirchenchor. Unter Wünsche und Anträge: Erdbestattungen bleiben möglich; bei Beerdigungen wird wieder mit allen Glocken geläutet; die Toiletten im Pfarrheim sind dabei geöffnet.

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Dank für die ehrenamtliche Arbeit für die Pfarrei. Von li. Pfarrer Johann Hofmann, Kirchenpfleger Joachim Winkler, Elisabeth Falk, Hubert Deichl, Martina Allwang, Uschi Meier und PGR-Sprecherin Anita Falk.

 

 

20. Schlachtfest der Alten Herren.

Ehenfeld.(fdl) Jedes Jahr wenn der Winter zu Ende geht, freuen sich die Mitglieder der Alten Herren auf ihr Schlachtfest, wie immer organisiert von Betreuer Georg Kustner. Meistens findet sich auch Jemand, der das Schwein spendet, in diesem Jahr war das der ehemalige Oberpfälzer Bauernpräsident Franz Kustner, zu seinem 75. Geburtstag. Das Schwein war wieder aus dem Stall der Familie Reich. Es wurde ein kleines Jubiläum gefeiert, die Veranstaltung fand zum zwanzigsten Mal statt. Seit 17 Jahren im Anwesen von Brigitte und Thomas Gnan. An fleißigen Helfern mangelte es nicht. Bei den unterschiedlichen Arbeiten wurden die beiden Metzger Christian und Tobias Meier, tatkräftig unterstützt. Sie haben diese Aufgabe vom Emmeram Luber übernommen, der viele Jahre bei der Veranstaltung geschlachtet hat. Pünktlich um 12 Uhr war dann das Kesselfleisch fertig. Viele freuten sich auch auf den selbstgemachten Dotsch, der dazu angeboten wurde. Später konnte man sich mit Brät sowie Blut- und Leberwürsten stärken. Am Nachmittag rundeten dann Kaffee und Kuchen den ereignisreichen Tag ab. Da viele Mitglieder nicht mehr sportlich aktiv sind, bieten solche geselligen Veranstaltungen die Möglichkeit sich wieder einmal in einer größeren Runde zu treffen und sich auszutauschen. Bei einem unterhaltsamen Schafkopfspiel verging die Zeit schnell und mancher Teilnehmer trat erst am Abend seinen Heimweg an. Das Schlachtfest war aber nur der Anfang, danach gab es noch weitere Treffen. Nach 2-3 Wochen ließ man sich die groben, geräucherten Bratwürste schmecken und nach ca. einem Monat trifft man sich zum Geräucherten. Gekonnt gewürzt und langsam kalt geräuchert von Albert Meyer. Zu allen diesen Veranstaltungen sind auch die Frauen der Alten Herren eingeladen. Möglich ist dies nur, so lange es Mitglieder gibt, die sich engagieren. Man wird sehen, ob diese vielen gesellschaftlichen Aktivitäten erhalten bleiben, wenn die älteren Mitglieder altersbedingt ins zweite Glied treten und jüngere diese Aufgaben übernehmen müssten.

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Einige der fleißigen Helfer beim Schlachtfest der Alten Herren zusammen mit Betreuer Georg Kustner, 5. v. li., der Spender des Schweins, Franz Kustner, 5. v. re., Brigitte 6. v. li. u. Thomas Gnan 3. v. li. sowie den beiden Metzgern, Christian 2. v. li. und Tobias Meier, 6. v. re.

 
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Im Hof dampft der große Ofen mit dem Kesselfleisch und der selbstgemachte Dotsch wird zubereitet.

 

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Mittags sind dann das Kesselfleisch und die anderen Speisen fertig. Guten Appetit!

 

 

Der Anbau am Gemeinschaftshaus wird erneuert.

Ehenfeld. (fdl) Jedes Jahr von Frühjahr bis nach der Kirwa vergrößerte ein Zeltanbau das Raumangebot des Gemeinschaftshauses. Der Anbau musste jedes Jahr erneut auf- und abgebaut werden, was mit viel Arbeit verbunden war. Nach 25 Jahre Nutzung sind viele Teile verschlissen oder nicht mehr dicht. Er wird durch einen Multifunktions-Anbau aus Holz und Glas ersetzt. In der warmen Jahreszeit kann das G-Haus, inklusive Anbau, noch flexibler genutzt werden. Dazu trägt sicher auch die gute Erreichbarkeit und der barrierefreie Zugang teil. Nicht nur Versammlungen und Feiern können dort abgehalten werden, auch für Schulungen, LeA-Treffen und andere Aktivitäten der Vereine bieten die Räum gute Möglichkeiten.

Bereits in den Wintermonaten wurde mit den verschiedensten Arbeiten begonnen. Bäume wurden abgesägt, störende Pflastersteine entfernt, Balken und Bretter gesägt, Fundamente gegraben, Eisenträger betoniert. Inzwischen wurde die Dachfläche, die wie das Dach des Hauptgebäudes ebenfalls begrünt wird, gedämmt und das benötigte Granulat verteilt.

Das Projekt wird durch eine einfache Dorferneuerung vom Amt für ländliche Entwicklung gefördert. 15 000 Euro wurden durch eine Fraktionsinitiative des Landtages bezuschusst. Bürgermeister Hermann Falk und MdL Dr. Harald Schwartz hatten sich für den Zuschuss eingesetzt. Ansonsten werden die gesamten Baukosten von der Dorfgemeinschaft getragen. Wenn nicht noch unvorhersehbare Kosten dazukommen, bleibt es bei den ca. 60 000 Euro für das gesamte Projekt.

Bisher wurden über 500 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet. Die jüngeren Dorfbewohner sind vor allem am Freitagnachmittag und am Samstag auf der Baustelle, unter der Woche müssen dann überwiegend die rüstigen Rentner ran. „Antreiber“ sind der zweite Vorsitzende Thomas Kummer, der Betriebsleiter des G-Hauses, Daniel Kummer und Ehrenvorsitzender Franz Birner. Wo Fachwissen und besonderes Gerät erforderlich ist, werden sie unterstützt von Tobias Birner ( Holzbau ) , Berthold Maier ( Schreinerarbeiten ), Kilian Falk ( Bauarbeiten ) und Werner Weigl ( Elektroarbeiten ). Man sieht zwar bereits wie der Anbau einmal aussehen wird, allerdings sind noch viele Arbeiten zu erledigen. Besonders die Elektroarbeiten und der Einbau der Seitenelemente wird noch einige Wochen dauern. Wenn die wärmere Jahreszeit kommt, dürften die Arbeiten abgeschlossen sein. Sicher gibt es dann auch eine Einweihungsfeier. Weiß man doch, dass die Ehenfelder nicht nur in diesem Fall großes ehrenamtliches Engagement zeigen, sondern auch gerne feiern.

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Auf der Baustelle geht es rund. Durch viele ehrenamtliche Helfer kann das Projekt von der Dorfgemeinschaft finanziert werden.

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Bei den Dämmarbeiten waren vor allem die rüstigen Rentner gefragt.

 

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 Bei allen Arbeiten herrscht gute Stimmung auf der Baustelle.