Januar

Väter der Ehenfelder Grundschüler renovieren den Gymnastikraum.

 

Ehenfeld. (fdl) Dass den Ehenfeldern ihre Schule wichtig ist, zeigen sie immer wieder mit verschiedenen Aktionen. Neben einigen kleineren Arbeiten haben Väter der Ehenfelder Schulkinder unter der Leitung von Thomas Trummer, einen Prallschutz im Gymnastikraum der örtlichen Grundschule angebracht. Die Materialien wurden von der Dorfgemeinschaft Ehenfeld e.V. und dem Förderverein Kindergarten & Grundschule Ehenfeld e.V. finanziert. Der Raum bietet nicht nur den Schülern die Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen, sondern er wird auch von den verschiedenen Gruppen der DJK Ehenfeld-Massenricht fast täglich genutzt. Die verschiedenen Kinder-, mehrere Frauen- und Yoga-Teams sind froh, hier ihre Übungseinheiten abhalten zu können. Alle haben großes Interesse, dass das auch in den nächsten Jahren so bleibt und werden alles tun, damit dieses Kleinod erhalten bleibt.

 

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 Men at work: Einige der Männer bei den ehrenamtlichen Arbeiten im Gymnastikraum der Ehenfelder Schule.

 

Sternsingen gegen Kinderarbeit.

 

Ehenfeld.(fdl) Feierlich zogen die Sternsinger in die Pfarrkirche St. Michael ein, wo sie im Rahmen eines Gottesdienstes ausgesandt wurden. Pfarrer Johann Hofmann predigte zum Thema - Sich auf den Weg machen: „Der Glaube kann wie der Stern eine Hilfe sein, um uns den richtigen Weg zu zeigen, so wie er auch die Weisen geführt hat. Anschließend segnete er Wasser, Weihrauch und Kreide.

Die Weltgemeinschaft hat ihr Ziel, Kinderarbeit bis 2025 zu beenden, nicht erreicht. 138 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren arbeiten, 54 Millionen von ihnen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Partnerorganisationen der Sternsinger setzen sich in vielen Ländern dafür ein, Kinder aus dieser Arbeit zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Die Beispiele für Projekte der Sternsinger-Aktion kommen in diesem Jahr aus Bangladesch. Etwa ein Drittel der 167 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner des Landes lebt in Armut. Um zum Familienunterhalt beizutragen, brechen viele Kinder die Grundschule ab und gehen arbeiten. Die Aktion Dreikönigssingen 2026 steht unter dem Motto „Schule stattFabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“.

Auch die Ministrantinnen und Ministranten der Pfarrei Ehenfeld haben sich an der Aktion beteiligt. Nach dem Gottesdienst besuchten die Mädchen und Buben in vier Gruppen die Pfarrangehörigen in den verschiedenen Ortschaften der Pfarrei. Koordiniert wurde die Aktion vom Ministranten-Team unter der Leitung von Gemeindereferentin Barbara Schlosser. Die Hl. Dreikönige brachten den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und schrieben ihn auch an die Eingangstüren.

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Die Sternsinger brachten die Friedensbotschaft zu den Pfarrangehörigen und sammelten für bedürftige Kinder auf der Welt. 2. Reihe li. Gemeidereferentin Barbara Schlosser, li. hinten Pf. Johann Hofmann.

 

Mesner mit Leib und Seele erhält Bischof-Johann-Michael-von-Sailer-Medaille.

Massenricht. (fdl) Seit mehr als 35 Jahren bekleidete Josef Kohl das Amt des Mesners in der Ortschaft Massenricht. Als er nun von diesem Amt zurücktrat, überreichte ihm Pfarrer Johann Hofmann die Bischof-Johann-Michael-von-Sailer-Medaille. Sie ist die höchste Auszeichnung, die an Weltchristen im Bistum Regensburg verliehen wird. Die Ehrung erfolgte in der Massenrichter Ortskirche St. Josef, im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes. Doch Josef Kohl hat nicht nur mit Leib und Seele diesen Mesnerdienst ausgeführt, er kümmerte sich auch um den baulichen Erhalt des kleinen Gotteshauses und war Vorbeter und Gestalter von Andachten und bei anderen kirchlichen Ereignissen. „Sein Herz, so kann man wohl sagen, ist und schlägt am rechten Fleck – vor allem in der Kirche“, schloss der Geistliche seine Würdigung. Er dankte ebenfalls Kohl´s Ehefrau Hildegard, die ihn in all den Jahren tatkräftig unterstützt hat, mit einem Blumengesteck.

Da die Ortskirche ein städtisches Gebäude ist, würdigte auch der Hirschauer Bürgermeister Hermann Falk die ehrenamtliche Tätigkeit des Geehrten über viele Jahrzehnte. „Ihr Engagement war geprägt von Verlässlichkeit, Bescheidenheit und einer tiefen Verbundenheit mit der Kirche und den Menschen in Massenricht“, so Falk. Als Zeichen der großen Wertschätzung überreichte er dem Geehrten im Namen der Stadt Hirschau ein Geschenk. Auch die Sprecherin des Pfarrgemeinderats Ehenfeld, Anita Falk und Kirchenpfleger Joachim Winkler schlossen sich diesen Dankesworten an.

Josef Kohl gab seiner Freude über die Ehrung Ausdruck, dankte ebenfalls seiner Frau für die Unterstützung und hoffte, dass sich ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin für den Mesnerdienst in Massenricht findet. Bisher ist das leider nicht der Fall.

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Nach der Ehrung in der Massenrichter Kirche, v. re. Pfarrer Johann Hofmann, PGR-Sprecherin Anita Falk, Hildegard Kohl, der Geehrte Josef Kohl, Kirchenpfleger Joachim Winkler und Bürgermeister Hermann Falk.